Backgammon gilt als eines der schönsten und ältesten Spiele der Welt. Als Spiel der Könige bekannt, war es bereits vor 5000 Jahren das beliebteste Spiel der herrschenden Dynastien. Den Namen Backgammon erhielt das Spiel im 17. Jahrhundert in England, wo auch die Spielregeln dokumentiert wurden. Heute erfreut sich Backgammon weltweiter Beliebtheit. Aufgrund seiner einfachen Spielzüge ist Backgammon leicht und schnell zu lernen. Die ausgewogene Mischung aus Glück und Taktik macht das Spiel für Anfänger und Profis gleichermaßen interessant.

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Geschichte des Backgammonspieles:
Die alten Griechen führten die Erfindung des Würfel-Brettspiels auf Palamedes zurück, der damit den vor Troja lagernden Soldaten geholfen haben soll, die Zeit zu vertreiben.

In der „verbrannten Stadt“ einer archäologischen Fundstelle in der iranischen Provinz Sistan und Baluchestan, wurde ein über 5.000 Jahre altes Spielbrett gefunden, in den 1920er Jahren entdeckte der britische Archäologe Sir Leonard Woolley in der Stadt Ur ein jüngeres Spielbrett.

Weitere Spielbretter fand man in Ägypten im Grab von Tutenchamun, die etwa um 1.300 vor Christus entstanden sind. Viele Grabmalereien zeugen von der Beliebtheit des Brettspieles in allen Schichten des Volkes.

Es wäre jedoch sicher verfehlt, diese altorientalischen Brettspiele, wie etwa das ägyptische Senet bereits als frühe Formen des Backgammon zu bezeichnen, oder gar Backgammon als ein 4.000 Jahre altes Spiel zu bezeichnen, da die Regeln, welche für diese Spiele angeführt werden, lediglich Rekonstruktionen darstellen, und die Autoren dieser Regeln eben typische Elemente von modernen Würfel-Brettspielen bei der Rekonstruktion verwendet haben.

Wenn man jedoch nicht jedes Würfel-Brettspiel bereits als Backgammon-Variante ansehen möchte, so ist die Theorie vom orientalischen Ursprung des Spiels nicht aufrecht zu erhalten. Der erste nahe Verwandte des modernen Backgammon findet sich im römischen Duodecim Scripta oder Ludus duodecim scriptorum (dt. etwa: Zwölflinienspiel). Kaiser Claudius war ein begeisterter Spieler und verfasste über dieses Spiel sogar ein Buch, das leider verlorengegangen ist. In Pompeji wurde eine zweiteilige, riesige Wandmalerei entdeckt: im ersten Bild sieht man zwei diskutierende Römer beim Spielen, im zweiten Bild den Besitzer der Herberge, der die beiden gerade gewaltsam aus seinem Haus befördert.

Die alten Römer spielten damals allerdings mit drei statt mit zwei Würfeln; das Spielbrett war aber dem modernen Backgammonbrett bereits auffallend ähnlich, man braucht lediglich die zwölf Paare einander gegenüberliegender Zacken durch zwölf Linien zu ersetzen. Allerdings musste man mit den Steinen die durch die zwölf Linien bezeichnete Strecke dreimal durchlaufen und nicht nur zweimal.

Bei den Römern waren noch weiters die Bezeichnungen Alea (Würfel), Tabula (Spielbrett, Tafel) oder Tabulae gebräuchlich.

Mit den Römern verbreitete sich das Spiel im gesamten Römischen Reich. Im frühen Mittelalter geriet das Spiel in Westeuropa in Vergessenheit, bis es zur Zeit der Kreuzzüge wieder entdeckt wurde. Zuerst war es ein beliebter Zeitvertreib der Adeligen, doch allmählich setzte es sich auch in der breiten Bevölkerung durch.

Doch nirgendwo in der westlichen Welt wurde schon so früh und so intensiv Backgammon gespielt wie in England. Laut mündlichen Überlieferungen hatte Richard Löwenherz mit der Spielleidenschaft seiner Soldaten seine liebe Not. Es gab einen Erlass, dass niemand, der von geringerem Stand als ein Ritter war, um Geld würfeln durfte. Im Mittelalter hieß das Spiel deutsch Wurfzabel und unterschied sich nur mehr sehr geringfügig vom heutigen Backgammon.

Während und nach dem Dreißigjährigen Krieg erlebte Backgammon in ganz Europa wieder eine Zeit größter Beliebtheit, aus dieser Epoche stammen die französischen bzw. deutschen Varianten bzw. Namen Tric Trac und Puff. Im Englischen wurde das Spiel bis ins 17. Jahrhundert in Anlehnung an die lateinische Bezeichnung Tables genannt. Der Name Backgammon wurde im Jahr 1650 erstmals literarisch erwähnt. Er setzt sich zusammen aus den Wörtern back und gammon (eine veraltete Form des Substantivs game = Spiel) und rührt daher, dass geschlagene Steine wieder zurück ins Spiel gewürfelt werden müssen. Der englische Spieleexperte Edmond Hoyle verfasste im Jahre 1743 eine Broschüre, in der er die Regeln beschrieb und de facto festlegte.

Die letzte entscheidende Veränderung war die Einführung des Verdoppelungswürfels. In den 1920er Jahren wurde in einem New Yorker Spielclub das Verdoppeln erfunden, was einerseits sehr die Erhöhung der Spannung und andererseits eine Einschränkung des Faktors Glück bewirkte.

Die Regeln des modernen Backgammon stammen vom Card and Backgammon Committee des New Yorker Racquet and Tennis Club aus dem Jahre 1931.

Der erste große Boom im modernen Backgammon entstand, als Prinz Alexis Obolensky das erste große internationale Backgammon-Turnier 1964 auf den Bahamas veranstaltete. Dieses Turnier wurde fortan jährlich ausgerichtet: Alle damaligen Backgammon-Größen wie John R. Crawford, Oswald Jacoby, Walter Cooke u. a. konnten sich in den Siegerlisten verewigen.

War Backgammon in vergangenen Zeiten oft das Spiel der Adeligen und oberen Gesellschaftsklassen, so trugen in der Öffentlichkeit bekannte Persönlichkeiten wie Christina Onassis, Hugh Hefner, Jimmy Connors, Gunther Sachs etc. sowie Medienberichte in Zeitungen und Magazinen wesentlich zur Popularisierung von Backgammon bei. Die intensive Beschäftigung forcierte auch die Entwicklung der Theorie zum Spiel; erste analytische Bücher wurden verfasst. 

QUELLE: BILDER UND TEXT: WIKIPEDIA ( http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite ) Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Backgammon aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.